Die Dos & Don’ts des gesunden Schlafs

Schlaftypen BR range

„Schlaf eine Nacht, morgen sieht die Welt bereits ganz anders aus.“ – Wer kennt nicht diesen Spruch, den Eltern und Freunde sagen, wenn das Leben mal kurz aus den Fugen gerät?

Und wer bereits einmal in so einer Situation war, der kann meist nur bestätigen, wie wohltuend Schlaf ist. Der Körper regeneriert sich in der Nacht und der Geist kommt zur Ruhe. Die Geschehnisse des Tages werden verarbeitet und am nächsten Morgen wachen wir (hoffentlich) erholt auf. Doch was sollen wir tun, wenn dieser wertvolle Schlaf fehlt? Wenn die Nacht nicht zum Segen, sondern zum Albtraum wird?

„Sport ist Mord“ – zumindest für guten Schlaf

Abends soll der Körper zur Ruhe kommen – das ist wichtig, damit guter Schlaf gelingen kann. Folglich sollte alles vermieden werden, was den Körper und den Geist aufputscht. Sport vor dem Schlafengehen? Besser nicht, außer es handelt sich um eine entspannende Yoga-Einheit – die kann für erholsamen Schlaf sogar förderlich sein. Wir empfehlen daher, abends den Schwerpunkt auf entspannende Sportarten zu legen.

 

Essen und Trinken mit Maß und Ziel

Viel oder schweres Essen vor dem Zubettgehen? Auch auf das müssen wir verzichten, wenn uns unsere Nachtruhe heilig ist. Am späteren Nachmittag sollten wir ebenso auf koffeinhaltige Getränke, wie etwa Kaffee oder Cola, verzichten. Am besten Sie beobachten Ihren Körper. Der eine kann um 17 Uhr noch einen Kaffee trinken und schläft um 22 Uhr wunderbar ein, für die andere ist der Cappuccino um 15 Uhr bereits ein Schlafkiller. Wir empfehlen Ihnen, einfach auf die Zeichen Ihres Körpers zu achten.

 

Keine großen Trinkmengen am Nachmittag

Sie haben eine empfindliche Blase und wachen nachts auf, weil Sie auf die Toilette müssen? In so einem Fall hilft es, große Trinkmengen am Abend zu reduzieren, vor allem vor dem Zubettgehen. Wer etwa um halb zehn Uhr abends ein großes Glas Wasser trinkt, der darf sich nicht wundern, wenn er zwei Stunden später auf die Toilette muss. Wir empfehlen daher, abends bevorzugt kleine Mengen trinken.

 

Die Sache mit dem Alkohol…

Alkohol ist ein umstrittenes Thema. Für die einen ist er eine unverzichtbare Einschlafhilfe, für die anderen ein nächtlicher Plagegeist mit aufputschender Wirkung. Beobachten Sie sich selbst – Ihr Körper ist Ihr bester Lehrmeister. Können Sie gut schlafen, nachdem Sie ein Glas Rotwein getrunken haben und, was noch viel wichtiger ist, wachen Sie am nächsten Morgen erholt auf? Wie reagieren Sie auf Bier? Müssen Sie beispielsweise öfter auf die Toilette, nachdem Sie eines getrunken haben? Falls Sie merken, dass Ihnen Alkohol nicht gut tut, dann empfehlen wir, ihn wegzulassen.

 

Nachtmodus für Nachtschwärmer

Die letzten E-Mails kurz vor dem Schlafengehen checken, den Actionfilm noch zu Ende sehen oder auf Social Media noch einen Like vergeben? All das ist leider kontraproduktiv für einen guten und erholsamen Schlaf.

Zum einen regen diese Aktivitäten den Geist an, der abends ja zur Ruhe kommen soll. Zum anderen strahlen die Bildschirme blaues Licht ab, das im Verdacht steht, die Produktion des für den Schlaf verantwortlichen Hormons Melatonin zu senken. Der Nachtmodus von Smartphone, Tablet und Co kann helfen. Ist dieser aktiviert, wird das blaue Licht herausgefiltert, wodurch die Produktion des Schlafhormons nicht beeinträchtigt wird.

Wir empfehlen Ihnen, eine Stunde vor dem Schlafengehen auf Bildschirmarbeit komplett zu verzichten.

 

Licht aus, Vorhang zu

Am besten können wir schlafen, wenn es im Schlafzimmer dunkel ist. Lichtquellen sollten daher minimiert werden. Eine leuchtende Uhr kann beispielsweise genauso störend sein, wie eine Straßenlaterne, die ins Zimmer leuchtet. Verdunkelungsvorhänge können ohne viel Aufwand Abhilfe schaffen. In vielen Designs und Farben erhältlich erzeugen sie außerdem eine angenehme Atmosphäre und können guten Schlaf sogar begünstigen. Nutzen Sie die Gelegenheit und erkundigen Sie sich bei unseren VorhangexpertInnen über die verschiedenen Möglichkeiten!

 

Rituale versüßen den Schlaf

Einschlafrituale können helfen, den Körper auf die bevorstehende Nachtruhe vorzubereiten. Suchen Sie sich ein Ritual, das Ihnen gefällt und das zu Ihren Lebensumständen passt. Das kann etwa eine Gutenachtgeschichte sein, ein Lied, eine kurze Meditation oder ein Tee mit entspannenden Kräutern. Wir empfehlen Ihnen eine Kräuterteemischung mit Melisse, Lavendel oder Baldrian.

 

Lüften vor dem Schlafengehen

Achten Sie zudem auf ein gutes Raumklima und die richtige Temperatur. Ist es etwa in Ihrem Schlafzimmer zu warm, kann das einen erholsamen Schlaf beeinträchtigen. Lüften ist dann angesagt. Speziell

im Sommer können leichte Decken aus Seide und Leinen für eine angenehme Frische sorgen, während im Winter kuschelige Daunendecken uns schön warm halten. Wir empfehlen, die Zudecken immer an die jeweilige Jahreszeit anzupassen.

 

 

Wie man sich bettet, so schläft man

Und last but not least: Einen entscheidenden Einfluss, ob wir am nächsten Morgen frisch und erholt aus dem Bett hüpfen, hat unser Bett selbst!

Eine Matratze, die nicht an unsere Bedürfnisse angepasst ist, kann etwa zu Verspannungen führen. Eine Decke, die zu sehr wärmt oder mit der wir frieren, zieht ebenfalls einen unruhigen Schlaf nach sich. Und ein Kopfkissen, das den Kopf nicht optimal stützt, führt zu Nackenproblemen am nächsten Morgen.

 

Guter Schlaf bei Reiter

Unsere SchlafexpertInnen von Betten Reiter können Sie dazu optimal beraten. Dank der jahrelangen Erfahrung erkennen sie oft auf den ersten Blick, wo der Schuh drückt. Kommen Sie in eine unserer Filialen und genießen Sie den Rundum-Service zum Thema Schlafen. Fragen Sie einfach nach einer Beratung – Ihre Nachtruhe wird es Ihnen danken!

 

Zu guter Letzt wünschen wir Ihnen einen erholsamen Schlaf!

Ihr Team von BETTEN REITER