Gesunder Schlaf – das neue Bio?

Das Thema Schlaf ist so aktuell wie nie zuvor, Matratzen avancieren von einer Notwendigkeit zum Lifestyle-Produkt. Die Qualität unserer Nachtruhe bestimmt unsere Lebensqualität. Anlässlich des Welttags des Schlafs fragen wir uns deshalb: Liege ich richtig? Gehen wir der Sache auf den Grund.

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Wie gut schlafen Sie?

Schon die Prinzessin auf der Erbse wusste, dass eine kleine Ungereimtheit ganz schön unangenehm werden kann. Dass sich die Gegebenheiten über die Jahre und seit vermeintlicher Lebzeiten der Prinzessin auf der Erbse eklatant verbessert haben, bedeutet nicht zwangsläufig, dass wir heute auch besser schlafen, als früher. Deadlines im Job, ein turbulentes Privatleben und der ständige Blick ins grell-leuchtende Display bereiten uns schlaflose Nächte. Dabei weiß jeder: Zu wenig oder schlechter Schlaf macht fahl, schlapp und dick und lässt uns alt aussehen. Doch guter Schlaf ist eine Wissenschaft für sich. Wie man sich bettet, kann schnell zur Glaubensfrage werden – so divergent und persönlich sind unsere Gewohnheiten und Bedürfnisse. Obgleich sich einst Lieselotte von der Pfalz inmitten einer Heerschar von Hunden bettete, oder Alexander der Große vom Flötenspiel hübscher Mädchen in den Schlaf wiegen ließ, greifen wir heute zwar auf weniger exotische, aber nicht weniger wirkungsvolle Tricks zurück, die das Schlafzimmer wieder zum Erholungs-Refugium machen.

Matratzenkauf früher und heute

Vor wenigen Jahren war der Matratzenkauf noch eine lästige Notwendigkeit. Heute wird die Anschaffung einer neuen Matratze als Investment gehandelt und als Lifestyle-Happening auf allen gängigen Social Media-Kanälen dokumentiert. Manche Anbieter sorgen mit ihren Eine-für-Alle-Modellen für raketenartige Hypes. “Es ist schon rein anatomisch nicht möglich, dass eine einzige Matratze tatsächlich alle Bedürfnisse abdecken kann. Gesunder, wirbelsäulenschonender Schlaf ist so individuell wie kaum etwas Anderes. Gute Beratung ist beim Matratzenkauf das A und O”, so BETTEN REITER Geschäftsführer DI Peter Hildebrand. In Zusammenarbeit mit dem Institut Proschlaf des Ärztezentrums SM Salzburg bietet BETTEN REITER die Möglichkeit, am Liege-Orthonometer das für den eigenen Körperbau orthopädisch empfohlene Stützprofil der Matratze zu ermitteln. Aus den gewonnenen Daten wird unter Anwendung einer eigens entwickelten Technologie eine Matratze maßgeschneidert bzw. von einem Schlafberater ermittelt, welche Serien-Matratze und welcher Lattenrost für den eigenen Körperbau am besten geeignet sind.

Welcher Kopfpolster ist der richtige?

Matratzen sind aber längst nicht alles, was die neue Schlaf-Bewegung zu bieten hat. Boxspringbetten, etwa, sind jetzt das Nonplusultra im Schlafzimmer. Und auch der Kopfpolster kann es locker mit der Matratze aufnehmen. Gleich wie sie soll auch der Polster die natürliche S-Form der Wirbelsäule unterstützen und an die eigene präferierte Schlafposition angepasst sein. Doch nicht nur das: Echte Pioniere legen bei der Wahl ihres Kissens Fokus auf die inneren Werte. Schlafexperten raten heute zum Zirbenkissen, das in Form einer erniedrigten Herzrate in körperlich und mental belastenden Situationen eine bemerkenswert verbesserte und beschleunigte Erholungsqualität beschert. Bio und Fairtrade machen auch vor der Schlafzimmertüre nicht Halt. Und das ist auch gut so, denn bis wir irgendwann gesammelt in ein Shuttle steigen und auf einem fernen, der Erde-gleichen Planeten einen Neustart hinlegen können, dauert es wohl noch eine Weile. Höchste Zeit, umzudenken. Mit unseren zertifiziert nachhaltig produzierten Heimtextilien aus eigener österreichischer Manufaktur steuern wir schon seit 2007 in Richtung Grün und legen großen Wert auf Fairtrade, Tierschutz und ökologische Produktion.

“Eine ganz neue Bedeutung bekommt das eigene Bett, wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass man knapp ein Drittel seines Lebens darin verbringt. Und wie man sich bettet, so liegt man. Ob wir morgens topfit aus den Federn springen oder gar mit dem falschen Fuß aufstehen, ist nicht nur reine Glückssache, sondern von Faktoren abhängig, auf die wir selbst Einfluss haben”, so Peter Hildebrand.