Durchs Schlüsselloch in Österreichs Schlafzimmer

Eine neue Studie* verrät: Wie man sich bettet, so liebt man

Wie man sich bettet, so liegt man – und so liebt man laut einer aktuellen Studie des heimischen Heimtextilien-Spezialisten BETTEN REITER auch. Denn Bettwäsche, Matratzenfestigkeit, Vorhänge, Farbvorlieben & Co verraten Einiges über unser Sexleben, dämpfen oder beflügeln die Erotik. Lauschangriff auf nationales Bettgeflüster: Das sind die Dos & Don’ts, No-Gos und Must-haves in Österreichs Schlafzimmern.

Knapp 50 % der Befragten, die durchsichtige Vorhänge oder Store besitzen, haben 2 bis 5 Mal pro Woche oder häufiger Sex. Ähnlich hält es sich mit 45 % der Befragten, die ihre Matratze – wie vom Experten empfohlen – alle 7 bis 10 Jahre austauschen sowie 40 % der Befragten, die ein Kissen mit Daunen- oder Federn-Füllung ihr Eigen nennen. Fazit: Wer Vorhänge, eine neue, bequeme Matratze, ein Kopfkissen mit Daunen-Füllung und Baumwoll-Bettwäsche besitzt, hat häufiger Sex, als andere.

Studie

Wenn auch 40 % der Befragten Seide als erotischstes Bettwäsche-Material empfinden, lassen Jene, die sich hauptsächlich in Baumwoll-Bettwäsche betten, Besitzer von Seiden-Bettwäsche in Sachen Sex-Leben deutlich hinter sich: 80 % der Befragten mit Baumwoll-Bettwäsche haben 2 bis 5 Mal die Woche oder häufiger Sex – bei Anhängern von Seide sind es dagegen nur knapp 9 %. Farbpsychologisch erfüllen Österreicher im Schlafzimmer alle Klischees, denn ein Viertel der Studienteilnehmer empfinden Rot als mit Abstand erotischste aller Bettwäsche-Farben. Dennoch herrschen in Österreichs Schlafzimmern eher Blau-Nuancen vor. Und wer im Schlafzimmer auf Blau vertraut, hat laut der Studie auch häufiger Sex, als Jene, die mit Grün, Beige, Braun und Gelb Vorlieb nehmen. Rosa und Grün empfinden Herr und Frau Österreicher laut Statistik als besonders unerotisch.

Etwa alle 7 bis 10 Jahre wechselt knapp ein Viertel aller Befragten seine Matratze. Romantiker nehmen es damit noch ein wenig genauer als Jene, die sich als überhaupt nicht romantisch verstehen. Und auch auf unser Sex-Leben hat die Matratze offenbar Einfluss: Wer eine mittelharte Matratze besitzt, gab mit einer Häufigkeit von 62 % an, mindestens 1 Mal die Woche Sex zu haben. Weiche Matratzen werden für nur knapp 5 % der Befragten 1 Mal die Woche Schauplatz des Liebesakts. Grundsätzlich gilt auch: Je älter die Matratze, desto weniger Sex hat man darauf und: Wer seine Matratze regelmäßig wechselt, hat höhere Chancen auf ein erfülltes Sex-Leben. Zu penibel sollte man laut der Studie aber auch nicht sein: Wer seine Matratze wie empfohlen alle 7 bis 10 Jahre austauscht, hat ein wesentlich spektakuläreres Sex-Leben als Jene, die alle 2 bis 3 Jahre oder sogar häufiger ein neues Modell anschaffen.

DIE NO-GOS & MUST-HAVES.

Knapp zwei Drittel der Studienteilnehmer beschreiben mangelnde Hygiene im Schlafzimmer, allem voran fleckige Bettwäsche, als absolutes No-Go, knapp gefolgt von Haustieren im Bett (51 %), einer geräuschstarken Matratze (49,4 %) und fehlenden Vorhängen (42,9 %). Als Must-have im Schlafzimmer hingegen gelten für 60 % der Teilnehmer Vorhänge und für knapp 50 % schöne, saubere Bettwäsche. Romantik hin, Gewohnheit her: Getrennte Schlafzimmer scheinen für Österreicher keine Option zu sein. Laut der Studie kommt das Beziehungskonzept für fast 80 % nicht infrage, wobei überraschenderweise Frauen und Langzeit-Verpartnerte tendenziell weniger abgeneigt sind, als Männer und Kurzzeit-Couples.

Zur Studie: *Die Studie im Auftrag von BETTEN REITER wurde von dem Institut Marketagent.com durchgeführt. Für die repräsentative Fallstudie wurden mittels Online-Interviews 1.020 Österreicherinnen zwischen 25 und 69 Jahren befragt.