Unternehmen
Geschichte
Die Geschichte von REITER Betten & Vorhänge
Reiter Betten & Vorhänge feiert 60 Jahre
Unser ganzes HERZ schlägt für HEIMTEXTILIEN!
Heute ist das österreichische Familienunternehmen mit der Gans als Markenzeichen erste Adresse, wenn es um trendiges Wohnen und Schlafen geht: 440 bestens ausgebildete MitarbeiterInnen sind in 16 Filialen täglich im Einsatz für die KundInnen. Der Erfolg von Reiter gründet sich auf drei Säulen, die das Unternehmen von der ersten Stunde an geprägt haben: Kundennähe und persönliche Beratung, Top-Qualität zu besten Preisen und eine Firmenphilosophie, die den Mensch in den Mittelpunkt stellt.
Start aus dem Nichts
Die Erfolgsstory endet zwar mit Happy End, begann aber mit einem schweren persönlichen Schicksal der Firmengründer, Franz und Rosina Reiter mit deren Kindern Theresia und Eduard. Wie viele andere Volksdeutsche musste auch die Familie Reiter aus der geliebten Heimat flüchten. 1945 landete die Familie nach einer abenteuerlichen Reise in Marchtrenk (OÖ) und stand hier buchstäblich vor dem Nichts. Der Wille, neu zu beginnen, die Bereitschaft, dafür auch hart anzupacken und die damit verbundene Hoffnung auf ein neues, besseres Leben waren das einzige Startkapital. Das gemeinsame Ziel: Die Gründung einer eigenen Firma.
Kundenorientierung von der ersten Stunde an
Was zuvor noch niemand für möglich gehalten hatte, war nach nur fünf Jahren erreicht! In der Hatschekstraße in Linz wurde 1950 ein eigenes Geschäft eröffnet! Zur Sicherheit arbeiteten die Männer weiterhin in der Fabrik in Marchtrenk, die beiden Frauen kümmerten sich um das Geschäft. Verkauft wurden vorerst von Rosina Reiter und ihrer Tochter Theresia vor allem Grundnahrungsmittel, sowie Stoffe, Wolle und Kurzwaren. Das Besondere daran: Die KundenInnen konnten nicht nur in der Greißlerei „anschreiben" lassen und am Monatsersten, wenn wieder etwas Geld in der Haushaltskasse war, zahlen, sondern auch bei den Textilien.
Schnell hatte es sich herumgesprochen, dass man mit Hilfe der Fa. Reiter z.B. eine Weste oder einen Pullover auf Etappen stricken konnte. Je nach der gerade aktuellen Situation in den Geldbörsen der KundInnen kauften sie diese Ware nach. Die für die Fertigstellung erforderliche restliche Wolle wurde inzwischen im Geschäft zurückgelegt, bis wieder neue Mittel ein Weiterstricken möglich machten.
Mühevoll war in den Anfangszeiten auch der Wareneinkauf: Die Frauen hatten zu Beginn kein Auto. Stoffballen und Daunen für Decken wurden in Wien gekauft und zu Straßenbahn und Zug geschleppt. Auch die Federnreinigung erfolgte in purer „Handarbeit". In den Anfangszeiten wurden die Daunen sogar noch zuhause in der Badewanne gewaschen!
Eine Gans lernt laufen
Das Geschäft lief gut, ein Lieferwagen wurde angeschafft und mit einer Gans verziert. Der erste Einsatz des gefiederten Markenzeichens von Reiter. Schon bald konnten Vater Franz Reiter, Schwiegersohn Anton Strumberger und nach seiner Matura Sohn Eduard Reiter das junge Unternehmen mit ihrer Arbeitskraft verstärken. Neben Lebensmitteln boomte vor allem der Textil-Bereich und das kleine Geschäft in der Hatschekstraße 1, im Stadtteil „Bindermichl" " in Linz platzte schnell aus allen Nähten. Ein größeres Geschäftslokal war die logische Konsequenz.
1953 übersiedelten die Reiters ihr Geschäft an der die Ecke Humboldt-/Goethestraße. Im Erdgeschoss wurden Kleiderstoffe angeboten. Der erste Stock hingegen war mit Decken, Polster, Bettwäsche, Vorhängen dem Thema Wohnen gewidmet. Damit entstand die erste „Reiter Filiale", die nur mehr mit Heimtextilien und Kleiderstoffen handelte.
Die Erweiterung des Unternehmens brachte noch eine weitere Neuerung, die bis heute Gültigkeit behalten hat. Die bereits vom Lieferwagen bekannte „Reiter-Gans"" schmückte auch die Filiale und wurde so endgültig zum Markenzeichen des Unternehmens.
Auch die eigene Produktion war schon immer zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie, um auf individuelle Kundenwünsche einzugehen und beste Qualität sicherstellen zu können. Die erste Vorhangnäherei war in einer kleinen Wohnung an der Humboldtstraße untergebracht, wo fünf Schneiderinnen auf engstem Raum zusammenarbeiteten. In Folge entstand an der Mozartstraße eine eigene Steppdeckenerzeugung.
1984 wagte die Firma Reiter den Schritt nach Wien und eröffnete dort die 1. Filiale an der Mariahilfer Straße. So kamen nach und nach - wie im Gänsemarsch - immer weitere Filialen dazu.
Fokussierung auf Kernkompetenzen
1989 übernahmen Cornelia (die jüngere Tochter der Mitgründerin Theresia Strumberger) und deren Ehemann DI Peter Hildebrand die Führung der neuen Filiale in Leonding sowie Aufgaben im Einkauf und ab 1992 Funktionen in der Geschäftsführung. Leonding wurde später die heutige Unternehmenszentrale, wohin schließlich auch die Eigenproduktion (heute die Schwesterfirma „Heimtex"), die Schneiderei, Zentrallager, Rechnungs- und Personalwesen übersiedelten.
Der Marktsituation und der Kundenerwartungen entsprechend fand schließlich eine Fokussierung auf die Kernkompetenzen des Unternehmens - Wohnen und Schlafen – statt. DI Peter Hildebrand erkannte die Zeichen der Zeit und und stellte die Weichen für Innovationen, wie eine effizienten Form der Vorhangauftragsabwicklung, moderne Ladenbaugestaltung, die Einführung der Reiter-Vorteilskarte und auch in der Logistik. Parallel entstand ein modernes Rechnungswesen samt IT- Struktur und eine effiziente Personalverwaltung.
100 % Kundenorientierung und 100 % Heimtextilien
Die Konzentration auf Heimtextilien bringt für KundInnen viele Vorteile. „Heimtextilien sind unser Herzblut." betonen Cornelia und Peter Hildebrand. „Andere bieten auch Heimtextilien an, wir ausschließlich – und dafür mit vollem Einsatz!"
Beste Beratung und top-ausgebildetes Personal sind dafür unerlässlich: Laufende Schulungen auf neueste Materialien und Produkte sind für die MitarbeiterInnen ebenso selbstverständlich wie die Ausbildung zum/r medizinisch geprüften SchlafberaterIn oder der die Zertifizierung durch AGR (Aktion Gesunder Rücken).
Ebenso selbstverständlich ist bester Service: Schon in den 60er Jahren begann Reiter mit der mobilen Heimtextilberatung. Die erste Beraterin, Frau „Elfi", ist heute noch vielen KundInnen aus Linz und Umgebung ein Begriff. Mittlerweile bieten alle Filialen kostenlose, mobile Heimtextilberatung an, nur anstelle von Zollstab und Notizbuch wird der neue Vorhang heute mit dem Laptop direkt im Wohnraumim des Kunden/beim Kunden zuhause geplant.
Auch mit der Reiter Vorteilskarte, von der mittlerweile schon über 800.000 Stück in ganz Österreich im Umlauf sind, können sich KundInnen über einzigartige Vorteile und Serviceleistungen freuen.
Nachhaltigkeit und Fairtrade
Genauso großgeschrieben wie die Kundenorientierung wird bei Reiter Betten und Vorhänge die Nachhaltigkeit: Reiter kauft mit gutem Gewissen ein – und das können auch die KundInnen des Unternehmens! Die hauseigene Produktion war der erste Heimtextilien-Erzeuger in Österreich, der Fairtrade-zertifiziert wurde. Durch die zusätzliche Einführung der Fairtrade-Codierung im September 2009 wissen Reiter-KundInnen ganz genau, wo die Rohstoffe für ihre Produkte herkommen. Reiter führt auch Produkte mit dem GOTS-Siegel, das für nachhaltige Baumwoll-Qualität steht.
Auch die Herkunft der Daunen wird lückenlos überprüft. Mit der „Reiter- Tierschutzgarantie" garantiert Reiter, dass in den verkauften Produkten keine Daunen aus Lebendrupf verwendet werden, und sorgt gemeinsam mit seinen Lieferanten für einen lückenlosen Herkunftsnachweis.
Neu ist die Initiative „Tu dir Gutes" von Reiter, die alle Engagements des Unternehmens aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Regionalität und Tierschutz unter einem Dach bündelt.
„Unser Ziel ist es, den KundenInnen mit unseren Produkten Freude und Zufriedenheit zu bereiten, einfach ein gutes Gefühl in ihrem Zuhause mit den Materialien, Farben und Dessins zu geben, und das auf nachhaltiger Basis – ohne natürliche Ressourcen, Menschen oder Tiere auszubeuten." so Cornelia und Peter Hildebrand.
Familienunternehmen mit Tradition und Zukunft
2005 übernahmen Cornelia Hildebrand und deren Ehemann DI Peter Hildebrand, die Firmenanteile der Familie Reiter und halten nun 66,6% der Firmengruppe. 33,3% sind im Eigentum der Familie Dibelka (Enkelkinder von Frau Theresia Strumberger).
2005 wurde die Geschäftsführung mit Herrn Andreas Prödiger und Frau Monika Zechmeister erweitert. Gemeinsam mit Herrn DI Peter Hildebrand trieb das Dreierteam die Modernisierung und Expansion erfolgreich voran und ein reibungsloser Generationenwechsel wurde vorbereitet.
Uns ist es ein großes Anliegen, unseren loyalen Mitarbeitern und KundenInnen, die uns über so viele Jahre begleitet haben, Danke zu sagen! Sie sind das Fundament, welches unser Wachstum in den letzten Jahrzehnten getragen hat und in Zukunft tragen wird." so die Geschäftsführer abschließend. Auch in Zukunft wird die Erfolgsstory weitergeschrieben: Noch dieses Jahr im Herbst wird Filiale Nr. 17 eröffnen!
1953 Erstes Geschäft in Linz auf der Landstrasse
1981 Eröffnung in Wels
1984 REITER eröffnet in der Mariahilfer Straße, 1070 Wien
1989 Die dritte oberösterreichische Filiale wird in Leonding eröffnet
1991 Die neue Wiener Filiale macht im 21. Bezirk „Am Spitz" auf
1992 REITER zieht in die Shopping City Süd ein
1995 In Wiener Neustadt eröffnet eine weitere Filiale
1996 REITER öffnet seine Pforten in St. Pölten
1998 Klagenfurt bekommt eine REITER Filiale
1999 in Villach eröffnet eine weiterer REITER Filiale
2002 Die 11.Filiale wird im Gewerbepark Stadlau eröffnet
2007 REITER eröffnet in Graz, im Center West die 12. Filiale
2010 Die 13. Filiale wird am 30.8 in Unterwart eröffnet
2011 Am 2.5. heisst es in Horn "Vorhang auf" für die 14. Filiale
2011 REITER eröffnet in Leibnitz am 17.10. die 15. Filiale
2012 Die 16. Filiale wird am 29.10. in Wien-Auhof eröffnet
Im Laufe der Zeit wuchs das Unternehmen auf 16 Filialen, Gänse begleiten Reiter Betten & Vorhänge auf ihrem Expansionskurs.
Unsere Gans im Wandel der Zeit auf einen Blick !
